Steuerungssystem nach Kundenangabe

Schnecken-Retorten-Anlagen für die Wärmebehandlung 

Üblicherweise starten wir unsere Steuerungsprojekte mit der Systemauslegung und Konstruktion, die sich aus den Projektanforderungen ergeben. 

Bei einigen Kunden steigen wir direkt mit dem Bau der Anlagen ein, auf Basis ihrer eigenen Auslegung und Stücklisten. Es werden bei Bedarf auch beigestellte Komponenten verarbeitet, die z.B. aus der eigenen Entwicklung der Kunden stammen. Unser System-Knowhow bringen wir im Projektverlauf ein für Klärungen, Funktions- und Kostenoptimierungen. 


Beispielprojekt Steuerungsschrank 

Unser Kunde, für den wir bereits im Maschinenbau große Schweisskonstruktionen erstellt hatten, kam mit einer Projektanfrage für einen Steuerungsschrank auf uns zu. Die Ausführung war bereits komplett spezifiziert. Es wurde die Ausführung des Schaltschranks incl. Test und Unterstützung der Inbetriebnahme angefragt. 

Das Projekt wurde von unserem Team zur Zufriedenheit des Kunden abgewickelt, der damit seinen Endkunden mit einer „Schnecken-Retorten-Anlage“ beliefert, die für folgende Aufgaben gebaut wird:

Die Anlagen der Baureihen KHE und KHG werden hauptsächlich zum vollautomatischen Härten und Anlassen von Wälzkörpern eingesetzt. Aufgrund der konsequenten Weiterentwicklung dieses Systems während der letzten Jahrzehnte können z. B. Kugeln mit Ø 0,6 bis ca. 60 mm als Schüttgut kontinuierlich wärmebehandelt werden.

Die Wälzkörper werden gravimetrisch in die Förderschnecke dosiert. Durch ständiges Drehen der Schnecke fördert diese die Teile durch den schutzgasbeaufschlagten Ofenraum und übergibt sie in ein darunter angeordnetes Abschreckbad. Je nach Teilegeometrie ist im Abschreckbad eine Kombination mit Korb- oder Schnecken-Austragesystem möglich.
Das Anlassen mit Temperaturen bis zu 400°C erfolgt ebenfalls in einem Ofen mit Förderschnecke.

Der große Vorteil dieser Bauart ist die freitragende und einseitig außerhalb des Nutzraumes gelagerte Glühofen-Förderschnecke. Bauartbedingt ist nur das Glühgut aufzuheizen, da die Förderschnecke im Ofen ständig auf Temperatur ist. Somit ist eine energiesparende Wärmebehandlung sichergestellt.

Mögliche Wärmebehandlungsverfahren:
- Härten
- Vergüten
- Bainitisieren

Unser Knowhow stellen wir als Dienstleister unseren Kunden zur Verfügung, in dem Maße wie es benötigt wird. Das Projektbeispiel "Steuerungsschrank" zeigt dabei, dass wir nach Absprache auch Teile unserer Kompetenzkette in Projekte einbringen, in diesem Falle ca. 350 Projekt-Montagestunden.

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Friedrich Renoth

Friedrich Renoth ist Ingenieur und Unternehmer, Businesscoach, Berggeher und Naturliebhaber. Vor allem aber liebt er seinen Job als Leiter des operativen Geschäfts bei den Schmittwerken in Bischofsheim an der Rhön. Dabei steht die Auseinandersetzung mit den spannenden Themen rund um die Menschen im Betrieb im Mittelpunkt.

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